Biodynamische Osteopathie
Karl-Heinz Weber MSc. D.O. DPt.

Biodynamische Osteopathie

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Der natürliche Seinsboden ist in seiner Seinsgeltung sekundär,
er setzt beständig den transzendentalen voraus.
Edmund Husserl

Willkommen auf meiner Homepage!

Auf den kommenden Seiten haben Sie die Möglichkeit sich mit der wunderbaren Welt der Osteopathie bekanntzumachen. Tauchen Sie ein, unter die hektisch, bewegte Oberfläche des Lebens. Hier finden Sie einen Raum in dem Zeit und Ruhe entsteht, in dem Sie in der Tiefe des Wesens Ihren Gesundheitsressourcen begegnen können. 

Karl Heinz Weber

Was ist Osteopathie?
Osteopathie und Biodynamische Osteopathie

wurde von A.T. Still im Jahr 1874 begründet und durch seine Schüler William G. Sutherland und Rollin Becker weiterentwickelt. Das Mysterium der Selbstheilung entfaltet sich autonom im besten Fall mit größter Leichtigkeit. Es gibt keinen Grund sich unnötigerweise anzustrengen „There is no need to unnecesserily tire himself“ diese Idee von Dr. Still wurde von Sutherland übernommen. Es geht vor allem darum die sanfte Kraft und unfassbare Präzision der Selbstheilungsprozesse zu synchronisieren. Das benötigt überhaupt keine Kraft von außen, sondern es genügt diese bewusst wahrzunehmen und störende Kräfte ruhen zu lassen „No force at all“. Der Schüler von Sutherland, Rollin Becker übernimmt diese Gedanken und verbindet diese Inhalte mit dem 46. Psalm: Sei still und wisse „Be still and know“, als Grundlage all seiner wissenschaftlichen Überlegungen. Dessen Schüler Jim Jealous, der mein Lehrer war, hat die Arbeit in Richtung Leichtigkeit „Direction of Ease“ weitergeführt und mit wissenschaftlich fundierten, embryologischen Betrachtungen ergänzt und so die Biodynamische Osteopathie begründet.

Einheit von Struktur und Funktion

Dass der Mensch als gesunder Organismus funktioniert ist in seiner leibseelischen Einheit gegeben. Schon am Anfang, im Flüssigkeitsfeld des Embryos wird die Voraussetzung für spätere Gesundheit begründet. Ausnahmslos jede Struktur, die wir heute im Alltag gebrauchen dürfen, erhält in den ersten Wochen der Entwicklung ihre entsprechende Form und Position. Über die Mitte des Nervensystems, die ein Raum ist, sind diese von Anfang an, über Nerven, Hormone und bindegewebigen Faszienstrukturen mit allen anderen Organen funktionell verbunden. Wie von einem „unbewegten Beweger“ geführt, wird der Organismus von hier aus friedlich und rhythmisch jeden Moment neu geordnet. Eine Patientin beschreibt das Auftauchen dieses Phänomens während der Behandlung so: „Die Bewegung war ausgesprochen harmonisch; sie hatte zur ihrer Entwicklung jenen Zeitraum zur Verfügung den sie benötigte sich zu entfalten.“

Wissenschaft

Die biodynamische Osteopathie ist allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen verpflichtet, aber die Phänomenologie ist die Grundlage der Behandlung. Diese räumt der subjektiven Wahrnehmung von Heilungsprozessen, die immer in der Stille (Transzendenz) beginnt, einen wichtigen Stellenwert ein. Es werden Probleme nicht eliminiert, sondern über das Feld der Mitte im Organismus reintegriert, wodurch die Möglichkeit, aber kein Anspruch auf Gesundheit entstehen kann.

Form, Position, Beziehung

Durch Verletzungen, Stress und andere Ursachen kann sich das Gewebe von seinem vorgesehenen Platz entfernen, seine optimale Form verlieren und sich so durch Spannung und Widerstand negativ auf den inneren Fluss von Blut, Lymphe, Gewebsflüssigkeit und der feinsten aller Flüssigkeiten der Gehirnflüssigkeit auswirken. Je nach Energiebedarf reagieren Zellverbände früher oder später auf eine Abschwächung der Durchströmungskraft des Organismus mit unterschiedlichsten Beschwerden.

Selbstheilungskräfte

Gelingt es die verlorene strukturell-funktionelle Einheit wieder herzustellen aktiviert der Körper Selbstheilungskräfte von ganz alleine. Erfahren wird das oft als ruhige, aus der Stille der Mitte kommenden autonomen Strömungsbewegung, die die Kraft hat, wie in diesem Fall, monatelange Rückenschmerzen aufzulösen: „Nach einiger Zeit spürte ich etwas Besonderes. Dort im linken unteren Rücken, wo seit Wochen und Monaten Spannung und Schmerz sitzt… bildeten sich wie Löcher. Es wurde Platz, Lösung, Stille, schön langsam verbanden sich diese kleinen Inseln mehr mit der Stille.“